INHALT DES DOKUMENTARFILMS


 

ACHT BLICKWINKEL - VIER GLOBALE EREIGNISSE - DREI JAHRZEHNTE

 

TSCHERNOBYL 1986

GLADBECKDRAMA 1988

MAUERFALL 1989

11. SEPTEMBER 2001

 

WO WARST DU AN DIESEM EINEN TAG ? 

 


AN DIESEM EINEN TAG erzählt von den Erinnerungen an Tschernobyl, das Gladbeck Drama, den Mauerfall und an den 11. September. Gemeinsam mit unseren Protagonisten gehen wir auf eine Reise von damals zu heute. Abseits der bekannten Nachrichtenbilder gehen wir der Frage nach, wieso sich so viele Menschen kristallklar AN DIESEM EINEN TAG erinnern können, und wieso die Ereignisse, die nach 9/11 folgten, uns kaum noch im Gedächtnis geblieben sind. Obwohl diese eigentlich genauso wichtig gewesen wären.

 

 

WORUM GEHT ES IN AN DIESEM EINEN TAG?

 

Der gegenwärtige Umgang mit den Medien und die sogenannte Nachrichtenflut wird hinterfragt.

Der Mensch als Nachrichtenkonsument in einem medialen Alltag. Wollen wir das ?

 

Generationsübergreifend mit verschiedenen ethnischen Hintergründen und aus unterschiedlichen Blickwinkeln nehmen unsere Protagonisten uns mit auf eine Reise von damals zu heute. Gemeinsam stellen wir die Frage: Wie wollen wir unsere Zukunft gestalten?

 

Wir gehen der Frage nach, warum die globalen Ereignisse bis ins frühe 21. Jahrhundert sich bei so vielen Menschen unbemerkt ins Gedächtnis eingebrannt haben und was sich seither verändert hat.

 

Wieso fühlte man sich damals plötzlich so verletzlich, obwohl man nicht unmittelbar vom Geschehen betroffen war?

 

Mit dem Aufkommen von Social Media hat die mediale Aufarbeitung von Ereignissen eine weitere Stufe erreicht. Als Beispiel die Selbstinszenierung des Users vor dem Hintergrund globaler Unglücke. Diese Geschehnisse prägen sich leider kaum noch ein und sind wenige Tage später vergessen.

 

AN DIESEM EINEN TAG spiegelt und reflektiert die globalen Veränderungen und Auswirkungen aus einer persönlichen Sicht und setzt sich mit unserem gegenwärtigen Umgang mit den Medien auseinander. Es geht die Wirkung der Ereignisse und inwiefern diese unsere  Gesellschaft bis heute prägen. Und wir stellen uns die Frage: Sind wir gefühlsmäßig mittlerweile so abgestumpft durch die Flut an Nachrichten dass wir diese  nicht mehr wirklich wahrnehmen, filtern und einordnen können?

 

 

Zusammen blicken wir in eine ungewisse Zukunft und fragen uns, wie wir diese gestalten können.